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Solidarität mit den Textilarbeitern und Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Resolution der ICOR-Gründungskonferenz, 6. Oktober 2010

Die ICOR-Gründungskonferenz drückt entschieden ihre Solidarität mit dem harten Kampf der Textilarbeiter und Textilarbeiterinnen in Bangladesch aus. Mehr als drei Millionen, die meisten von ihnen Frauen, haben vom 28. Juli bis 2. August gestreikt. Die Konferenz fordert außerdem die sofortige Freilassung aller Arbeiter und Arbeiterinnen, Gewerkschaftsmitglieder und politischen Aktivisten, die im Zusammenhang mit den Kämpfen von der Regierung festgehalten werden.

Die Konferenz ist zutiefst besorgt, dass 30.000 Textilarbeiter und –arbeiterinnen von der Polizei von Bangladesch mit falschen Beschuldigungen angeklagt und ungefähr 10.000 Arbeiter und Arbeiterinnen gekündigt wurden.

Dieser Streik und Kampf richtete sich gegen Unterdrückung und unmenschliche Bedingungen in Bangladesch und für anständige Arbeitsbedingungen, für Gleichbehandlung, die Gleichheit von Männern und Frauen, für Rechte in Betrieb und Gewerkschaft, für den Acht-Stunden-Tag, Mindestlohn, Zulagen, Urlaub, Mutterschaftsurlaub und andere Rechte entsprechend der Konvention der ILO und der Gesetzgebung in Bangladesch.

Die ICOR ruft revolutionäre Parteien und Organisationen sowie die Gewerkschafts- und Frauenbewegung auf der ganzen Welt dazu auf, den Kampf der Arbeiter und Arbeiterinnen in der Textilindustrie und den demokratischen Kampf des Volkes in Bangladesch zu unterstützen.

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