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WAS IST ZU TUN: Schlussfolgerungen aus einem Tatsachenbericht von TUCI

Information, zur Verfügung gestellt durch den ICOR-Hauptkoordinator

Ein Team von Genossen unter Führung von Genosse Sanjay, GS, TUCI, besuchte die betroffenen Orte nahe des Maruti Suzuki Werks und auf der Grundlage des von ihnen verfassten Berichts wurden die folgenden Forderungen aufgestellt:

Unmittelbar nach dem Vorfall am 18. Juli hatten wir am 22. Juli die folgenden Forderungen aufgestellt:

  1. Das Leiharbeitssystem soll bei Maruti Udyog Ltd abgeschafft und alle Leiharbeiter als festangestellte Arbeiter übernommen werden mit Wirkung ab ihrem ursprünglichen Einstellungsdatum und ihnen alle seitdem ausstehenden Löhne gezahlt werden;

  2. Die Forderungen der Arbeiter in Bezug auf Löhne und Sonderzahlungen sollen umgehend und einvernehmlich erfüllt werden;

  3. Die Aussetzungsbeschlüsse gegen gemaßregelte Arbeiter sollen sofort zurückgenommen werden;

  4. Das Management soll sofort die Aussperrung aufheben und Normalität wiederherstellen.

  5. Die Regierung soll alle Versuche unterlassen, sich in die Rechte der Arbeiter einzumischen, eine Gewerkschaft ihrer Wahl zu bilden;

  6. Die Regierung soll sofort die Hexenjagd gegen Gewerkschaftsführer beenden, mit der sie angefangen hat;

  7. Die Regierung soll sofort Maßnahmen gegen das Management ergreifen wegen Verletzung der Bestimmungen der Leiharbeit (Aufhebung und Verordnung) 1971 und die darunter erlassenen Regelungen.

  8. Die Regierung soll umgehend alle falschen Anschuldigungen gegen die Arbeiter fallen lassen und unverzüglich alle verhafteten Arbeiter freilassen;

 

Außerdem müssen wir hinzufügen:

Die Gewerkschaft der Maruti Suzuki Arbeiter muss sofort anerkannt werden.

  • Das Management und die Regierung müssen sofort ihre Versuche einstellen, die Gewerkschaft zu destabilisieren, indem ein Beschwerdesausschuss gebildet wird;

  • Es sollen Maßnahmen gegen die verantwortlichen Beamten in der Regierung von Haryana ergriffen werden;

  • Es soll eine unparteiische Untersuchung des gesamten Vorgangs von der Zentralregierung oder irgendeiner Polizei-Körperschaft durchgeführt werden, die nicht der Regierung von Haryana untersteht;

  • Es soll auch eine Untersuchung des Vorgangs des kastenverhetzenden Missbrauchs von Jiyalal durchgeführt und die schuldige Partei bestraft werden;

  • Über die Schläger, die von der Vertragsfirma Rakesh aufs Werk gebracht wurden soll eine Untersuchung durchgeführt und ihr Vertrag sofort aufgehoben werden.

  • Die Hexenjagd, mit der die Arbeiter verfolgt werden, soll sofort beendet und die Verhandlung des Falles nach außerhalb von Haryana verlegt werden.

  • Alle Arbeiter sollen für ihre Lohnverluste auf Grund der Aussperrung angemessen entschädigt werden.


Sanjay Singhvi, General Secretary, TUCI.

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