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Danke für Unterstützung und Ermutigung

von SMKC, 10.4.2012

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Liebe Genosse, Kampfgefährten und Freunde!

Wir möchten uns bei Euch für Eure Unterstützung und Ermutigung bei unserem Kampf gegen den Kapitalismus in der Tschechischen Republik bedanken. Unsere Homepage www.komsomol.cz wurde am 19. Dezember 2011 tatsächlich wegen unserer Ansicht zur imperialistischen Marionette Vaclav Havel, der am 17. Dezember gestorben ist, abgeschaltet. In Verbindung damit wurden wir von den bürgerlichen Medien und militanten Antikommunisten und Faschisten in emails angegriffen, in denen sie schrieben, dass sie uns gerne in die Gaskammer schicken würden. Aber wir erhielten ebenfalls Unterstützung und Solidarität von Leuten, die nicht mit der Propaganda übereinstimmten, von der zwischen dem Tod und dem Begräbnis von Vaclav Havel alle Medien in unserem Land voll waren. Im Januar 2012 wurde unsere Homepage wieder hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir nicht nur Angriffen der Antikommunisten und der Regierung ausgesetzt, sondern auch denen der hauptsächlichen „Kommunistischen Partei“ - der Kommunistischen Partei von Böhmen und Mähren (CPBM), die von Reformisten und Revisionisten kontrolliert wird, welche den Handel mit dem staatskapitalistischen China den kommunistischen Ideen vorziehen. Marxistisch-leninistische Kräfte dieser Partei werden von der Parteizeitung unterdrückt und angegriffen (wenn sie nicht auf diese Angriffe antworten können). Aber wir geben in unserem Kampf für den Sozialismus nicht auf und kämpfen entsprechend unserer Möglichkeiten für den Umsturz des Kapitalismus.

Die asoziale und volksfeindliche Gesetzgebung der Rechtsregierung von Petr Nečas hat schlimmere Auswirkungen als die anderer kapitalistischer Regierungen zuvor. Im letzten Jahr gab es in unserer Republik einige Demonstrationen, aber sie waren nicht klassenbewusst und das ist die Wirkung der Politik der CPBM, die nicht in den Fabriken unter den Arbeitern agitierte. Die Unzufriedenheit der Arbeiterklasse mit der Regierung von Petr Nečas wächst, aber sie erkennen nicht, dass die Ursache des Übels in der kapitalistischen Produktionsweise liegt. Anders als die CPBM versucht unser Verband unter den Arbeitern zu agitieren und ihnen zu zeigen, dass das Problem in der Existenz des Kapitalismus liegt. Wir arbeiten jedoch unter schwierigen Bedingungen. Wir haben mit Bedrohungen und einem Mangel an finanziellen Mitteln zu kämpfen. Wir werden versuchen alle Hindernisse in unserem revolutionären Kampf zu überwinden. Unsere Mitgliedschaft wächst und im Vergleich mit jungen Kommunisten in anderen osteuropäischen Ländern (Polen, Ungarn, Slowakei), haben wir eine ziemlich große und machtvolle Organisation. Die Tschechische Sozialistische Republik war industriell fortgeschritten und landwirtschaftlich Selbstversorger. Der Kapitalismus hat diesen Wohlstand aber zerstört. Unsere Landwirtschaft ist nicht mehr selbstversorgend. Heutzutage steigen die Preise für Grundnahrungsmittel wie Eier oder Schweinefleisch rasant. Von unserer Industrie funktioniert nur eine Automobilfabrik, aber diese Fabrik wurde an einen deutschen Konzern verkauft, die Volkswagen-Gruppe.

Die kapitalistische Regierung hat nach der Privatisierung der Industrie und Landwirtschaft das Erziehungs- und Gesundheitswesen angegriffen, welches im Sozialismus entwickelt war. Das Bildungsniveau sinkt. Viele junge Menschen verfallen Drogen und Alkohol. Das Niveau der Kriminalitätsrate ist Untersuchungen zufolge seit der Samtenen Konterrevolution um mindestens 30% gestiegen. Die Staatsverschuldung hat das Niveau von anderthalb Milliarden erreicht und steigt immer noch. Die Bedingungen und Rechte arbeitsloser Menschen, deren Zahl wie in allen kapitalistischen Ländern weiter steigt, sind sehr schlecht. Ähnlich wie in Ungarn, wo die arbeitslosen Menschen vom System gemobbt werden, müssen sie in unserer Republik wie irgendwelche Kriminelle dreimal pro Woche zum Postamt gehen. Seit 1989 haben die Tschechoslowakei und die Tschechische Republik wie Kolonien des amerikanischen Imperialismus und seiner Marionettenregierung Militär in Länder wie Kosovo, Afghanistan oder Irak geschickt, wo die Imperialisten die Lebensquelle der Menschen jener Länder gestohlen haben. Unsere frühere Republik wurde zerstört und wir sind von unseren slowakischen Brüdern und Genossen getrennt. Und auch weil wir einen großen Hass für den Kapitalismus empfinden, der sich in der Konterrevolution 1989 und in der Zerstörung der Tschechoslowakei durchsetzte. Deshalb kämpfen wir und werden wir kämpfen - für die Erneuerung des Sozialismus in unserem Land.

Wir werden den Marxismus-Leninismus nicht aufgeben, den wir stolz gegen die Antikommunisten, Faschisten und Revisionisten verteidigen. Wir sind stolz auf unsere sozialistische Vergangenheit, die Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin. Und wir werden vor keinem Regime einen Kniefall machen, das die Arbeiterklasse unterdrückt und ausbeutet. Wir unterstützen die ICOR, mit all unseren Mitstreitern im Kampf gegen den Imperialismus überall auf der Welt. Wir sind bereit, mit allen Kommunisten, die gegen den Imperialismus kämpfen, zu kooperieren.

The Union of Young Communist of Czechoslovakia

(Jungkommunistenverband der Tschechoslowakei)

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