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Gegen die Unterdrückung der Bergarbeiter

Resolution der 2. ICOR Weltkonferenz

 

Die 2. Weltkonferenz der ICOR verurteilt die brutale Repression gegen die Teilnehmer und Delegationen der Internationalen Bergarbeiterkonferenz, die letztes Jahr in Arequipa stattfand. Schon von Beginn an waren die führenden Organisatoren in Peru selbst Ziel verschiedener Arten von Repression. Dem Koordinator Afrikas, Genosse Eugène Badibanga Kapongo aus dem Kongo, wurde nicht einmal, sondern zweimal ein Visum für die Reise nach Europa verweigert. Das ist ein Akt politischer Schikane durch die belgische Botschaft, die berechtigt ist, Schengen Visa für Reisende aus dem Kongo zu erteilen. Genosse Christian Link, einer der Delegierten der Internationalen Konferenz und ein Führer von „Kumpel für AUF“, der Bergarbeiterorganisation, welche die Konferenz aus Deutschland unterstützte, bekam ein Anfahrverbot für alle Bergwerke der RAG-Gruppe. Das ist gleichbedeutend damit, ihm die Lebensgrundlage zu entziehen. Drei weitere Delegierte aus Deutschland waren fortgesetzter Schikane und Diskriminierung ausgesetzt.

Es ist klar, dass all diese Fälle von Unterdrückung kein Zufall, sondern bewusste Akte der Unterdrückung gegen die internationale Bergarbeiterkoordinierung sind, nur in verschiedener Weise getarnt.

Wir rufen alle Mitgliedsorganisationen der ICOR auf, den Kampf gegen diese Unterdrückung aufzunehmen und Schritte zu unternehmen, um die Arbeitersolidarität gegen solche Unterdrückung zu entfachen. Die internationale Bergarbeiterkonferenz findet die volle Unterstützung der ICOR!

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