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Aufruf zum Umweltkampftag 2017

Aktiver Widerstand weltweit gegen den Angriff der imperialistischen Herrscher der Welt auf Mensch und Natur – Für die Rettung der natürlichen Umwelt vor der Profitwirtschaft!, ICOR (International Coordination of Revolutionary Parties & Organizations), 09. November 2017

 

 

Vom 6.-17. November 2017 tagt in Bonn (Deutschland) die 23. UN-Weltklimakonferenz. Die ICOR (Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen) begrüßt, dass am 11. November, dem diesjährigen Weltklima-Aktionstag und ICOR-Umweltkampftag, in Bonn eine internationale Großdemonstration und weltweit kämpferische Protestaktivitäten gegen die kapitalistische Umweltzerstörung stattfinden. Sie wird diese aktiv mit organisieren und dabei an die gemeinsamen Kampferfahrungen zur 22. UN-Weltklimakonferenz im Jahr 2016 in Marokko anknüpfen. Die ICOR ruft dabei zu internationaler Beteiligung auf – denn die drohende Gefahr einer globalen Klima- und Umweltkatastrophe kann nur kollektiv gebannt werden!

Nach dem G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg/Deutschland entstand der irreführende Eindruck, als ob die Massen der Welt nur die Alternative zwischen dem Scharfmacher Trump und den „gemäßigten Imperialisten“ haben. Doch dieser Pseudo-Alternative darf die weltweite Umweltbewegung nicht auf den Leim gehen! Tatsächlich will Trump mit seinem Frontalangriff auf erkämpfte Klima- und Umweltschutzmaßnahmen dem massiven Rückfall des US-Imperialismus im weltweiten Konkurrenzkampf entgegenwirken. Das Pariser Weltklimaabkommen ist jedoch mit seinen unverbindlichen Absichtserklärungen selbst ein Betrug und keineswegs geeignet zur Rettung des Weltklimas und der Umwelt. Im „Hamburger Aktionsplan zu Klima und Energie für Wachstum“ der G20 sucht man vergeblich nach konkreten und verbindlichen Maßnahmen für den Klimaschutz. Umso mehr ist in der Präambel vom „Schutz“ der kapitalistischen Konkurrenzfähigkeit die Rede. Im Weiteren werden sogar unter ausdrücklichem Bezug zum Pariser Weltklimaabkommen umweltzerstörerische Technologien wie Atomkraft und Gas-Fracking als scheinbare „Alternativen“ propagiert. Den Arbeitern und den breiten Massen wird auch eingeflüstert, Umweltschutz und Arbeitsplätze wären unvereinbar und man müsste entweder das Eine oder das Andere opfern. Es ist Sozialchauvinismus, sich in der Frage des Friedens, der Umwelt oder der Arbeitsplätze auf den einen oder anderen Imperialisten, den einen oder anderen Konzern zu verlassen oder sich gar vor dessen Karren spannen zu lassen. Statt diesem Irrweg in die Spaltung muss sich die Umweltbewegung weiter internationalisieren und die Einheit von Arbeitern und Bauern, Arbeitern und Indigenen, Arbeitern, Frauen und Jugendlichen stärken.

Die Herrschenden sind weder willens noch in der Lage, wirklich ernsthafte Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Umwelt, zur Bekämpfung der Fluchtursachen, von Armut und Massenarbeitslosigkeit zu ergreifen. Denn die führenden Konzerne und Imperialisten der heutigen Welt sind die wahren Verursacher all dieser Probleme! Dagegen wächst weltweit der Protest und Widerstand – denn die Massen wollen nicht in der kapitalistischen Barbarei untergehen.

Notwendig sind konsequente Sofortmaßnahmen und vor allem die gesellschaftliche Perspektive einer befreiten sozialistischen Gesellschaft durch die revolutionäre Überwindung des Imperialismus/Kapitalismus – ganz im Zeichen der Lehren am 100. Jahrestag der siegreichen russischen Oktoberrevolution.

 

Stärkt die ICOR und ihre Mitgliedsorganisationen! Werdet Freunde der ICOR!

 

 

 

Unterzeichner (Stand 08.11. 2017, weitere Unterzeichner möglich):

  1. ORC Organisation Révolutionnaire du Congo (Revolutionäre Organisation des Kongo), Demokratische Republik Kongo

  2. MMLPL Moroccan Marxist-Leninist Proletarian Line (Marokkanische Marxisten-Leninisten - Proletarische Linie)

  3. CPSA (ML) Communist Party of South Africa (Marxist-Leninist) (Kommunistische Partei Südafrikas (Marxisten-Leninisten))

  4. PPDS Parti Patriotique Démocratique Socialiste (Patriotische Demokratische Sozialistische Partei), Tunesien

  5. CPB Communist Party of Bangladesh (Kommunistische Partei von Bangladesch)

  6. CPI (ML) Red Star Communist Party of India (Marxist-Leninist) Red Star (Kommunistische Partei Indiens (Marxisten-Leninisten) Roter Stern)

  7. Ranjbaran Hezb-e Ranjbaran-e Iran (Proletarische Partei des Iran)

  8. NCP (Mashal) Nepal Communist Party (Mashal) (Nepal Kommunistische Partei (Mashal))

  9. NDMLP New-Democratic Marxist-Leninist Party (Neudemokratische Marxistisch-Leninistische Partei), Sri Lanka

  10. Krasnyj Klin Gruppa Kommunistov-Revoljucionerov „Krasnyj Klin“ (Gruppe kommunistischer Revolutionäre "Krasnyj Klin" [Roter Keil]), Weißrussland

  11. БКП Българска Комунистическа Партия (Bulgarische Kommunistische Partei)

  12. MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

  13. KOL Kommunistische Organisation Luxemburg

  14. RM Rode Morgen (Roter Morgen), Niederlande

  15. BP (NK-T) Bolşevik Parti (Kuzey Kürdistan-Türkiye) (Bolschewistische Partei (Nordkurdistan-Türkei))

  16. MLP Marksistsko-Leninskaja Platforma (Marxistisch-Leninistische Plattform), Russland

  17. MLGS Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz

  18. KSRD Koordinazionnyj Sowjet Rabotschewo Dvizhenija (Koordinierungsrat der Arbeiterbewegung), Ukraine

  19. PCC-M Partido Comunista de Colombia – Maoista (Kommunistische Partei von Kolumbien - Maoistisch)

  20. PC (ML) Partido Comunista (Marxista Leninista) (Kommunistische Partei (Marxistisch-Leninistisch)), Dominikanische Republik

  21. NPCH (ML) Nouveau Parti Communiste Haϊtien (Marxiste-Léniniste) (Neue Kommunistische Partei von Haiti (Marxistisch-Leninistisch))

  22. PCP (independiente) Partido Comunista Paraguayo (independiente) (Kommunistische Partei Paraguays (unabhängig))

  23. ROL Revolutionary Organization of Labor (Revolutionäre Organisation der Arbeit), USA

  24. PMLdelPeru (Partido Marxista Leninista del Perú)
  25. PPP Peru )Partido Proletario del Perú)


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