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Kampagnenaufruf zum 100. Jahrestag der Sozialistischen Oktoberrevolution

ICOR ICC, 24. Februar 2017

 





Im Jahr 2017 jährt sich zum 100. Mal die Sozialistische Oktoberrevolution. Dieses Jubiläum ist ureigenste Angelegenheit der revolutionären marxistisch-leninistischen und Arbeiterbewegung. Die 2. ICOR-Weltkonferenz hat dazu einen weitsichtigen Beschluss gefasst:

2017 wird auf der ganzen Welt dem 100. Jahrestag der Sozialistischen Oktoberrevolution gedacht, der  Revolution, die nicht nur Russland, sondern die Welt verändert hat. Zum ersten Mal in der Geschichte der  Menschheit hatte die Arbeiterklasse unter der Führung Lenins die Staatsmacht erobert, indem sie den rückständigen und brutalen Zarismus stürzte. (…) Die lCOR wird die Sozialistische Oktoberrevolution gemäß ihrer Universalität und Aktualität würdigen und zum 100. Jahrestag eine gemeinsame weltweite Kampagne durchführen (…) Diese gemeinsame Kampagne im Geiste der Sozialistischen Oktoberrevolution richtet sich an die internationale Arbeiterklasse und die Völker der Welt im Kampf gegen die imperialistische Barbarei und für eine leuchtende Zukunft der Menschheit. Es lebe die Sozialistische Oktoberrevolution! Es lebe der Sozialismus! Vorwärts mit der ICOR!“ (Beschluss der ICOR-Weltkonferenz)

Heute zeigt sich die allgemeine Krise des Imperialismus in aller Schärfe. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ist Ausdruck des Rechtsrucks der Herrschenden in den USA. Seine aggressive, rassistische und faschistoide Politik des Protektionismus, der Unterdrückung von Demokraten, Antifaschisten und revolutionären verschärft die Weltlage. Ähnliche Entwicklungen treten auch in anderen Staaten auf und sind kein Ausdruck der Stärke der Herrschenden. Es ist vielmehr eine Reaktion auf die sich vertiefende allgemeine Krisenhaftigkeit des imperialistischen Weltsystems; die selbst durch diese Politik eine neue Qualität erhält. Die reaktionäre Politik ist der Versuch, die Suche der Massen nach einer gesellschaftlichen Alternative zu auf rechte Mühlen zu lenken. Imperialistische Kriege und faschistische Terrororganisationen bedrohen das Leben von Millionen. Weltweit sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Arbeiter stehen vor der Herausforderung, international koordiniert zu kämpfen gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Die internationale Umweltbewegung muss gemeinsam mit der Arbeiterbewegung angesichts einer drohenden internationalen Umweltkatastrophe koordiniert vorgehen. Die Frauen der Welt organisieren sich und koordinieren ihre Aktivitäten gegen doppelte Ausbeutung und besondere Formen der Unterdrückung. Die Rebellion der Jugend richtet sich gegen die Perspektivlosigkeit, die ihnen der Imperialismus bietet. Politische Krisen häufen sich.

Diese Situation schreit nach einer Stärkung der revolutionären Kräfte!

Doch bisher reichen die revolutionären Kräfte nicht aus, um die Suche unter den Arbeitern und den breiten Massen nach einer gesellschaftlichen Alternative zu befriedigen, all den wichtigen Kämpfen, Erhebungen und Aufständen die klare Richtung und Perspektive im Kampf um Demokratie, Freiheit – Sozialismus zu geben! Die ICOR ist der Zusammenschluss zur praktischen Zusammenarbeit und zur gegenseitigen Unterstützung im Klassenkampf und Parteiaufbau. Gegenwärtig besteht sie aus 48 Mitgliedsorganisationen aus 41 Ländern und steht mit 20 weiteren in Verbindung. Sie arbeiten praktisch zusammen an jährlichen Kampftagen zur Rettung der Umwelt, zum 1. Mai, zu Antikriegstagen und zum 8. März – dem weltweiten Kampftag zur Befreiung der Frau. Ein weltweit beachtetes Signal setzte die ICOR mit ihren 177 Brigadisten, die unter schwierigsten Bedingungen ein Gesundheitszentrum im vom IS besetzten, zerstörten und schließlich befreiten Kobane in Rojava/Nord-Syrien aufbauten. Zu aktuellen Themen gibt die ICOR Resolutionen heraus und organisiert weltumspannende Aktivitäten – wie zum Beispiel anlässlich der Amtseinführung des Erzreaktionärs Trump.

Die von der ICOR initiierten und von der internationalen Konferenz marxistisch-leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO-internationale Pressekonferenz) unterstützte Kampagne besteht aus zwei Säulen: Die Organisationen von ICOR und IKMLPO in den einzelnen Ländern, die Kontinentalkoordinationen der ICOR und kooperierende Bündnisse organisieren nationale, regionale und kontinentale Aktivitäten. Informiert Euch darüber über die ICOR-Homepage www.icor.info! Zentrale Aktivitäten und Höhepunkt sind ein internationales theoretisches Seminar und eine kulturelle Massenveranstaltung in Deutschland vom 27.-29. Oktober mit geplanten 1000-1500 Teilnehmern. Zwischen dem 6. und 9. November 2017 werden nationale Delegationen an der internationalen Demonstration in St. Petersburg am 7. November an den Stätten der Oktoberrevolution teilnehmen.

Die ICOR ruft alle Menschen, die nach einer gesellschaftlichen Alternative suchen, alle klassenbewussten Arbeiter, die unterdrückten Völker, die kämpferischen Frauen, die rebellierende Jugend und die breiten Massen auf:

 

Lernen wir von der Oktoberrevolution! Entfalten wir eine Massendiskussion über die Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung im Sozialismus!


Treten wir entschlossen der zu erwartenden antikommunistischen Hetzkampagne entgegen!


Stärken wir die marxistisch-leninistischen Parteien zur Führung des Kampfs der Arbeiterklasse und der Massen in den verschiedenen Ländern!


Organisieren wir Hunderttausende in der weltweiten revolutionären Bewegung und stärken die weltweite Koordinierung und Kooperation durch die ICOR!

 

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