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Solidaritätsadresse der ICOR-Hauptkoordinatorin an die Suzuki-Maruti-Kollegen

ICOR-Hauptkoordinatorin, 22. März 2017

 

Solidaritätsadresse der ICOR-Hauptkoordinatorin an die Suzuki-Maruti-Kollegen über die APTUF Pakistan aptuf16@yahoo.com

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Suzuki-Maruti,

im Namen der ICOR-Mitgliedsorganisationen auf vier Kontinenten sende ich euch kämpferische und solidarische Grüße und unsere Unterstützung in Eurem Kampf gegen das Skandalurteil.

Es ist ein Angriff auf Euch insgesamt 117 Kollegen, insbesondere auf die 13 unter Mordanklage, der Euch und Eure Familien und die indische Arbeiterklasse attackiert. Mutig habt Ihr den Kampf um Eure Arbeitsplätze geführt. Heute verschärft die ultrareaktionäre, faschistoide Modi-Regierung die politischen Angriffe auf kämpfende Arbeiter und die kämpferischen Volksbewegungen, die in vielen Staaten Indiens an Entschlossenheit zunehmen.

Ich versichere Euch unserer vollen Solidarität der revolutionären Weltorganisation ICOR – der Internationalen Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen! Wir werden Euren Kampf wie auch schon bisher weiter publik machen und durch unsere Homepage www.icor.info zur weltweiten Solidarität aufrufen. Euer Kampf hatte von Beginn an eine weltweite Signalwirkung, weil ihr als erste als „Stammarbeiter“ Euch gegen die Entlassung von Leiharbeitern gewendet habt. Dann hat sich der Kampf politisiert und gezeigt, dass die Arbeiter ökonomische und politische Kämpfe verbinden und gegen den ganzen Staatsapparat und das kapitalistische System höher entwickeln müssen.

Denn der Angriff auf Euch ist auch ein Angriff auf das internationale Industrieproletariat weltweit. Euer Kampf reiht sich ein in die Kampfkraft und Kampferfahrungen der weltweiten Arbeiterbewegung. Ob aus den Automobilbetrieben Lateinamerikas, Europas oder Asiens – die Erfahrungen der Automobilarbeiter rufen nach der Koordinierung konzernweiter und länderübergreifender Kämpfe. Um die Fragen der Zeit zu lösen, müssen die Arbeiter weltweit koordiniert sein! Eine Möglichkeit dazu ist die Mitarbeit in der Internationale Automobilarbeiterkonferenz IAC (www.iaar.de) oder Mitglied bzw. Freund der ICOR zu werden.

Das Ziel der ICOR ist weit gefasst: Seit ihrer Gründung 2010 arbeitet sie an der gegenseitigen Unterstützung im Aufbau revolutionärer Parteien zur engen Kooperation im Klassenkampf, im länderübergreifenden Kampf um die Interessen der Arbeiter und der breiten Massen bis hin zur Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution als Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung!

Im Sinne des proletarischen Internationalismus von Karl Marx und der revolutionären Arbeiterbewegung wünschen wir Eurem Kampf breiteste internationale Solidarität und Erfolg ein volles Gelingen getreu der Losung: Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Mit solidarischen Grüßen,

Monika Gärtner-Engel, Hauptkoordinatorin der ICOR


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