Rojava

Umweltkampftag in Rojava

Revolutionäre Kommunistische Bewegung, 
Umweltkampftag in Rojava

ie Revolutionäre Kommunistische Bewegung (TKŞ), die Revolutionären Kommunistischen Frauen (JKŞ) und die Revolutionäre Kommunistische Jugend (CKŞ) veranstalteten zum Umweltkampftag am 9. Dezember eine Kundgebung in der Stadt Hesekê. Auf der Kundgebung vor dem Zentrum der TKŞ verlas Ehmed Xidir eine Erklärung, in der er auf die drohende Umweltkatastrophe und ihre Folgen für alle Lebewesen des Planeten hinwies. Die
Verantwortung für denbeschleunigten Klimawandel liegen in der Logik des Kapitalismus und dem Profitwahn der imperialistischen Monopole. In einer Kritik an der COP28 in Dubai wies Xidir auf die Schäden der Nutzung von Brennstoffen hin, die durch das kapitalistische System ohne Rücksicht auf ihre Folgen gefördert wird. Dabei versuche der Imperialismus durch Greenwashing und "Green Economy" oder Green New Deals die nichts als Hinhaltetaktiken und Verdrehung der Tatsachen. Solche Ansätze dienten auch der Integration kämpferischer Umweltbewegungen.
Weiter führte Xidir über die Imperialisten aus: "Die Welt hat aufgrund ihrer auf Profit ausgerichteten Politik unumkehrbare Schwellenwerte überschritten. Die Gründe dafür liegen nicht in mangelndem Wissen oder technischer Inkompetenz. Es gibt einen bedeutenden Unterschied inder Lebensweise und in der Weltanschauung. Die Kapitalisten ergreifen augenwischerische Maßnahmen zur Verschärfung der Klimakrise, wobei sie ihr Kapital auf Kosten der Zerstörung der Welt weiter ausbauen.
Rojava ist besonderen Angriffen des bürgerlichen türkischen Staates ausgesetzt. Zur Kolonialpolitik der Türkei sagte Xidir: "Schaut euch Afrin an, der türkische Staat und seine Banden, fällen zuerst unsere Olivenbäume in unseren besetzten Gebieten. Denn sie sehen nur das Grün des Geldes, wenn sie den Baum betrachten. Sie machen das Wasser zu einem Drohmittel für ihre Besatzungspolitik und kappen das Wasser von Euphrat und Tigris."
Zum 9. Dezember erklärte Xidir: "Tausende von Menschen, die die Natur lieben und verteidigen sind auf der ganzen Welt auf der Straße. Als Kommunisten von Rojava, Nord- und Ostsyrien erheben wir unsere Stimme gegen die globale Umweltzerstörung und -katastrophe und sind Teil der Revolte für die Natur. Die Lösung für diese Krise besteht im Sturz der kapitalistischen Ausbeuterordnung. Denn der Kapitalismus ist feindlich gegenüber der Natur und den Menschen. Lasst uns handeln, ohne Zeit zu verlieren, um eine lebenswerte Welt zu gewinnen. Retten wir gemeinsam die Welt vor der kapitalistischen Zerstörung und der globalen ökologischen Katastrophe. Diese Welt gehört uns."