Erklärung der ICOR Europa

Die Hitzewellen stoppen heißt Monopole und ihre Regierungen stoppen

ICOR Europa, 
Die Hitzewellen stoppen heißt Monopole und ihre Regierungen stoppen

Von Albanien bis Zypern – alle Länder Europas sind von extremer Hitze, Dürre und Trockenheit betroffen. Waldbrände bisher unbekannten Ausmaßes und Intensität kosten Menschenleben, vernichten Existenzen und natürliche Lebensräume. In der EU sind mehr als eine Millionen Hektar in Flammen aufgegangen, ein absoluter Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen. Unsere Solidarität gilt den Betroffenen!

Die Waldbrandkarte der Welt zeigt meist rote Flächen, rot steht für Waldbrände. Durch die steigende Hitze wird es immer trockener und eine schnelle Brandausbreitung ist die Folge. Die Zunahme von Hitzewellen ist eine Folge der gefährlich voranschreitenden Klimakatastrophe. Das Artensterben schreitet voran, Wasserkreisläufe werden geschädigt und durch den massiven CO2-Ausstoß die Klimakatastrophe im wahrsten Sinne angefeuert. Die enormen CO2-Emissionen durch Verbrennung fossiler Energieträger heizen die Atmosphäre, Böden und Meere auf. Das ist eine schallende Ohrfeige für die faschistischen Klimaleugner

Mensch und Natur sind direkt betroffen. Massenhafte Evakuierungen. Flüsse und Meere sind überhitzt, ganze Großstädte wie Madrid oder Bordeaux sehen sich einem Flammenmeer gegenüber, Tiere finden kein Gras mehr, Bauern verfüttern bereits Ihren Wintervorrat an Heu, ganze Ernten wurden vernichtet, ganze Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Übersterblichkeit wegen Hitze ist im Jahr 2026 dramatisch gestiegen.

Wir klagen das kapitalistische Profitsystem als Hauptverursacher an! Wissenschaftler und Umweltschützer warnen seit Jahrzehnten. Doch Monopole und Regierungen geben der Profitgier weiterhin Vorrang. Die Einheit von Mensch und Natur wird mutwillig zerstört. Durch Fortsetzung der fossilen Verbrennung im Individualverkehr und in der Energiegewinnung, durch Reduzierung der Budgets für die zivile Sicherheit und Landschaftspflege, durch Förderung einer kapitalistischen Großlandwirtschaft, Großlandwirtschaft, Lebensmittelproduktion und unnützer Produktion mit enormem Ausstoß von Treibhausgasen usw.

Profitgier ist auch konkret oft Brandursache: ganze Gebiete werden angezündet, um im Anschluss daraus billiges Bauland für riesige Tourismuszentren zu machen. Eine Praxis seit Jahren. Waldbrände durch Unachtsamkeit und auch Mutwilligkeit gab es immer und müssen bekämpft werden; sie haben heute verheerende Folgen aufgrund der Hitzewellen.In Portugal haben der imperialistische Umweltschutz der Europäischen Union und ihre‚Europäische Batterieallianz‘, angetrieben vom Lithium-Fieber, Waldgebiete in Brand gesetzt, um Platz für Tagebaubetriebe zu schaffen, was die Hügel zerstört, ganze Dörfer auslöscht, Wasserquellen verseucht und die landwirtschaftliche Tätigkeit auslöscht, von der die Menschen für ihren Lebensunterhalt abhängig sind – dabei werden Arbeiter und natürliche Ressourcen ausgebeutet, um mit China und den USAum die Marktvorherrschaft zu konkurrieren.

Es geht auch anders.Nach dem II. Weltkrieg begann man im großen Stil in der damals noch sozialistischen Sowjetunion Schutzwaldgürtel aufzubauen, um die regelmäßig auftretenden Dürren durch Trockenwinde wirksam bekämpfen zu können. Gräben wurden gegen Waldbrand um die Gebiete gezogen, regelmäßig die Wälder gepflegt.

Wir haben es mit einer sich verschärfenden globalen Umweltkatastrophe zu tun.Waldbrände gelten als sicherer Hauptfaktor der globalen Umweltkatastrophe. Menschen verlieren dabei ihr Leben und ihre Lebensgrundlage oder leiden anschließend an chronischen Krankheiten.Die Einheit von Mensch und Natur wird mutwillig zerstört – Schuld daran ist das kapitalistische Profitsystem.

Die Leute sind wütend auf die Regierungen, jetzt heißt es wir müssen die eigene Rechnung aufmachen. Hinter dieser extremen Hitze steht das Profitsystem des Imperialismus. Wir haben eine Lösung, im Sozialismus stehen Mensch und Natur und nicht der Profit im Mittelpunkt. Nur in einer Gesellschaft, in der die Arbeiter und Arbeiterinnen das Sagen in einer Planwirtschaft haben, können wir unseren Planeten retten.

Verstärken wir den Kampf für unsere Umwelt!

Nehmen wir den Verursachern der globalen Umweltkatastrophe in den Bank- und Monopolzentralen die Welt aus der Hand!

Ladet ein und macht mit beim überparteilichen selbstorganisierten und selbst finanzierten

Internationalen Umweltratschlag vom 23.-25. Oktober 2026 in Stuttgart/ Deutschland:

Einladung in vielen Sprachen unter https://umweltstrategiekonferenz.org/

Onlineteilnahme möglich.

Bisherige Unterzeichner, weitere Unterzeichnung möglich.

  1. БКП Българска Комунистическа Партия (Bulgarische Kommunistische Partei)

  2. MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

  3. UPML Union Prolétarienne Marxiste-Léniniste (Marxistisch-leninistische proletarische Union), Frankreich

  4. BP (NK-T) Bolşevik Parti (Kuzey Kürdistan-Türkiye) (Bolschewistische Partei (Nordkurdistan-Türkei))

  5. RM Rode Morgen (Roter Morgen), Niederlande

  6. UMLP União Marxista-Leninista Portuguesa (Marxistisch-Leninistischer Portugiesischer Bund)

  7. MLGS Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz

  8. TKP-ML Türkiye Komünist Partisi – Marksist-Leninist (Kommunistische Partei der Türkei – Marxistisch-Leninistisch)

  9. Red Network Ireland (Rotes Netzwerk Irland)

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