Kommunisten in der Verteidigung von Rojava rufen zu internationaler Solidarität auf

Revolutionäre Kommunistische Bewegung (TKŞ), 

Angesichts der großangelegten Angriffe der faschistisch-jihadistischen Hay'at Tahrir al-Sham (HTS)-Milizen, die in enger Zusammenarbeit mit dem imperialistischen Block – den USA, Israel, der EU, Saudi-Arabien und dem faschistischen türkischen Staat – auf die Gebiete der Demokratischen Autonomen Verwaltung von Nord- und Ostsyrien (DAANES) zielen, haben Kommunisten in Rojava ihre Entschlossenheit bekräftigt, sich dem aufopferungsvollen Volkswiderstand anzuschließen. Diese Akteure haben gemeinsame Abmachungen getroffen, um die Region nach ihren zerstörerischen Interessen neu aufzuteilen. Die Angriffe zielen darauf ab, die Errungenschaften der Rojava-Revolution zu liquidieren, und erfordern daher die vollständige Mobilisierung der Menschen sowie die Bildung einer vereinten Front.

Die Revolutionäre Kommunistische Bewegung (TKŞ) prangert an, dass der Angriff auf Rojava nicht nur militärisch, sondern auch politisch und ideologisch motiviert ist. Das Ziel dieser Angriffe ist es, die demokratischen, antikolonialen, frauenbefreienden und ökologischen Errungenschaften der Revolution zu zerstören. In zahlreichen Verteidigungslinien rund um die Städte von Rojava erklären die Kommunisten: „Wir sind hier, um unser Volk, unsere Städte und unser Land zu verteidigen. Wir werden mit dem Widerstand von Şêxmeqsûd, Kobane und Tişrîn sowie dem Geist des Märtyrers Ziyad Heleb gegen die Golani- und IS-Milizen kämpfen.“

Auch die kommunistischen Jugendorganisationen Revolutionäre Kommunistische Jugend (CKŞ) und Revolutionäre Kommunistische Frauen (JKŞ) haben ihren Einsatz an den Frontlinien verstärkt und erklärt: „Als kommunistische Jugend und Frauen sind wir bereit, unsere Stadt und unsere Nachbarschaft zu verteidigen. Wir sind hier, um den Widerstand zu unterstützen und unsere revolutionären Prinzipien zu bewahren.“

Am 18. Januar 2026 rief das Şehit-Yılmaz-Behrareş-Batallion in Kobanê die Bevölkerung zu vereinten Selbstverteidigungsmaßnahmen auf. Im Rahmen der allgemeinen Mobilisierung, die von der Autonomen Verwaltung von Nord- und Ostsyrien ausgerufen wurde, betonte Yasmin Süleyman: „Unser Weg ist der von Ziyad und Deniz. Es ist an der Zeit, unsere Widerstandsbewegung auszubauen, von den Bergen bis zu den Städten.“ Sie rief die Menschen zu einer gemeinsamen Anstrengung auf, die Städte zu verteidigen, Selbstverteidigungseinheiten zu bilden und sich für die Revolution zu organisieren.

Während der Kundgebung in Kobanê wurden Slogans wie „Lange lebe der Widerstand der Rojava-Revolution“, „Lange lebe der Widerstand von Kobane“ und „Lange lebe der Frauenwiderstand“ gerufen. In Qamişlo begann die kommunistische Jugendorganisation JKŞ mit der Ausbildung von Selbstverteidigungseinheiten, und auch Familien aus Afrîn erhielten Schulungen im Umgang mit Waffen, um die Verteidigungsfähigkeit der Region zu stärken.

Während die Besatzungsangriffe auf Rojava weitergehen, nimmt die Bevölkerung aktiv an der ausgerufenen Mobilisierung teil. Besonders auffällig ist die hohe Beteiligung von Frauen. In Dirbêsiyê haben sich arabische alevitische Frauen dem von Kommunisten gegründeten Baran-Serhat-Batallion angeschlossen und ihren Platz an den Wachen eingenommen. Diese Frauen, die gemeinsam mit den Rojavalı Kommunisten an den Wachtposten stehen, betonen, dass sie für das Recht auf ein sicheres, freies und gemeinsames Leben kämpfen.

Während die faschistischen und jihadistischen HTS-Milizen mit türkischen Waffen und Hilfen weiterhin Angriffe auf die Rojava Frauenrevolution führen, haben die Frauen aus Rojava, aber auch arabisch-alawitischen Frauen, die Waffen ergriffen und sind in die Straßen gegangen. Sie betonen die gemeinsame Feindschaft gegen die imperialistischen Kräfte, den besetzenden türkischen Staat und die IS/HTS-Milizen. In den Straßen von Dirbêsiyê stehen Kurdinnen und arabisch-alawitische Frauen vereint an den Wachtposten. Die alawitischen Frauen haben in den letzten Monaten selbst zahlreiche Massaker der HTS überlegt und kämpfen nun Seite an Seite mit den Frauen anderer Völker zur Verteidigung ihrer Freiheit.

Die wachsende Beteiligung und Mobilisierung in allen Teilen von Nord- und Ostsyrien, von Qamişlo bis Kobanê, sowie die breite Unterstützung von Kurden aus dem Norden und Süden zeigt den festen Willen der Bevölkerung, die Revolution zu verteidigen und sich den Besatzern entgegenzustellen. Die internationale Unterstützung für die Rojava-Revolution wächst weiterhin, und die Bevölkerung steht geschlossen hinter den QSD- und YPJ-Kämpfern an der Front. Zwischen dem 26. Januar und dem 1. Februar wurde zu internationalen Aktionen aufgerufen, wobei der 1. Februar als Globaler Aktionstag erklärt wurde.

Der Widerstand in Rojava ist ein Beispiel für die Entschlossenheit unterdrückter Völker, sich nicht zum Opfer imperialistischer Interventionen und Pläne zu machen, sondern ihre Würde und Freiheit zu verteidigen.