ROJAVA UNTER ANGRIFF UND BELAGERUNG … – Verteidigen wir die Errungenschaften des kurdischen Volkes in Rojava!
Anfang Januar 2026 hat die von der faschistischen türkischen Staat unterstützte und von der imperialistischen Welt als legitime Regierung des Nach-Assad-Syriens anerkannte Regierung in Damaskus, eine Offensive gegen die SDG (Demokratische Kräfte Syriens) in Aleppo gestartet. Begründet wurde dies damit, dass die Frist für die Umsetzung des Abkommens vom 10. März 2025 zwischen HTS und SDG abgelaufen und das Abkommen nicht eingehalten wurde.
Mit einer großen Streitmacht griff sie die Stadtteile Eşrefiyê und Şêxmeqsûd an, in denen die kurdische Bevölkerung konzentriert ist, und löste die lokale Verwaltung in diesen Stadtteilen auf. Diese Stadtteile wurden unter die Kontrolle der Zentralregierung gestellt. Die Angriffe auf Gebiete mit starker kurdischer Bevölkerung beschränkten sich jedoch nicht nur darauf. Die zwischen HTS und SDG geschlossenen vorläufigen Vereinbarungen wurden von HTS aufgebrochen. Die Angriffe auf kurdische Gebiete wurden fortgesetzt. Aleppo, Rakka, Deyrizor und die Ölgebiete wurden ebenfalls von der Zentralregierung besetzt. Am 18. Januar 2026 wurde in der Presse über ein neues Waffenstillstandsabkommen berichtet. Obwohl sich die SDG östlich des Euphrats zurückzog, hörten die Angriffe der syrischen Armee nicht auf. Um die Zivilbevölkerung zu schützen, mussten sich die SDG-Kräfte in zwei voneinander getrennte Gebiete, Kobanê und Haseke/Qamışlo, zurückziehen.
Den SDG-Kräften, die in diesen Gebieten eingekesselt waren, wurde eine kurze Frist eingeräumt, um sich an die neue Vereinbarung zu halten. Die SDG-Kräfte, die die USA mit der Erklärung „Wir brauchen euch nicht mehr, wir werden unsere Geschäfte in Syrien über die syrische Regierung und die Regierung von Schara abwickeln“ offen verkauft haben, sind nun mit der Gefahr der Vernichtung und bestimmten kleinen Zugeständnissen konfrontiert und werden gezwungen, sich der syrischen Regierung anzuschließen.
Die Angriffe der HTS auf Rojava und die Kurden werden mit der Unterstützung des kolonialistischen türkischen Staates fortgesetzt. Die Imperialisten haben die Kurden erneut verkauft.
Die Angriffe der HTS auf Rojava und die Kurden werden mit Unterstützung des kolonialistischen türkischen Staates fortgesetzt. Die Imperialisten haben erneut die Kurden verkauft und sich auf die Seite von Ahmed el-Shara gestellt. Bei der Neuaufteilung unter den Imperialisten hat sich der faschistische türkische Staat am Tisch der Wölfe im Nahen Osten, einen Platz unter den Spielmachern in Syrien gesichert. Das Ziel des kolonialistischen türkischen Staates ist es, die autonome Regierung unter der Führung der PYD in Rojava zu beenden. Es geht darum, in der neuen Struktur, die in Syrien entstehen wird, ein maximales Mitspracherecht zu haben.
Die Verteidigung der autonomen Verwaltung in Rojava ist eine Pflicht
Angesichts der Angriffe der faschistischen türkischen Staates und der syrischen Regierung auf Rojava ist es die Pflicht jedes revolutionären und demokratischen Menschen, die autonome demokratische Verwaltung in Rojava zu verteidigen und sie überall, wo wir uns befinden, gegen Angriffe zu schützen.
Während wir die autonome demokratische Struktur in Rojava verteidigen, ist es gleichzeitig unsere Pflicht, uns bewusst zu sein, dass die Imperialisten keine Freunde sind. Es ist unsere Pflicht diese Tatsache immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und zu verbreiten.
Die Völker sollen „im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus” gegeneinander aufgehetzt und gegeneinander ausgespielt werden.
Lasst uns nicht auf dieses Spiel hereinfallen! Lasst uns der Besetzung Rojavas und dem geplanten Krieg Einhalt gebieten! Der Krieg gegen Rojava ist ein Krieg gegen das kurdische Volk und gleichzeitig ein Krieg gegen die Völker aller Nationalitäten. Es ist ein Krieg gegen Arbeiter und Werktätigen. Die türkischen Arbeiter und Werktätigen haben die größte Verantwortung, diesem ungerechten Kolonialkrieg Einhalt zu gebieten.
Wer zu diesem Krieg nicht NEIN sagt, macht sich mitschuldig an diesem Krieg. In diesem Krieg müssen die türkischen Arbeiter und Werktätigen auf der Seite derjenigen stehen, die für die Freiheit und Autonomie Rojavas kämpfen.
Die Verteidigung Rojavas, die derzeit auf der Tagesordnung steht, und der Widerstand gegen den Krieg gegen das kurdische Volk sind die dringenden Aufgaben des Tages.
Lasst uns den Kampf gegen den wahren Feind, gegen den faschistische türkischen Staat und gegen die imperialistischen Mächte verstärken!
Die Völker Syriens müssen selbst entscheiden, wie sie leben wollen.
Die wahre Lösung für die Völker Syriens ist ein demokratisches Syrien, in dem alle Nationen das Recht auf Selbstbestimmung haben und alle Nationalitäten mit gleichen Rechten nebeneinander leben.
Eine Welt, in der die Völker nicht gegeneinander feinden, in der es keinen Chauvinismus und keinen Nationalismus gibt, in der die Völker auf der Grundlage gleicher Rechte und in Freiheit leben und sich selbst verwalten, ist möglich.
Nein zu Besatzungskriegen, Chauvinismus, Rassismus und Nationalismus!
Es lebe der Proletarische Internationalismus!
Der einzige Weg zur Geschwisterlichkeit der Völker ist die Revolution!
Nein zur Intervention imperialistischer und reaktionärer Kräfte in Syrien!